die Chinesische Mauer ... Chinareise 2006 -   Beijing (Peking)
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Datum: 23.7.2006

die Chinesische Mauer in Mutianyu ...
ein Bollwerk gegen den Gegner ....

Motto: 3 Kilometer Touristen-Attraktion ...
Insgesamt stehen 26 Türme, Plattformen resp. Garnisonsgebäude zur Besichtigung bereit. Die Anlage wurde am 29. April 1988 der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt und seither pilgern hier täglich viele Hundert Menschen auf den beschwerlichen Wegen aus vergangenden Zeiten.

Die Anlage wurde entsprechend den Originalunterlagen, basierend auf der Anlage von Nord Qi-Dynasty unter der Führung des damaligen Ming-General's Xu Da restauriert. Dabei wurden auch die laufenden Verbesserungen durch den späteren Militär-Offizier Qi Jiguang berücksichtigt. Gemäss den Beschreibungen wurde nur Material dieses Berges eingesetzt.

Unsere Reise mit meiner Gastfamilie begann bereits um 06:00 Uhr, die 90 minütige Fahrt hinaus nach Mutianyu zeigte einmal mehr, dass es in China, immer eine Gelegenheit gibt, Geschäfte zu machen. Selbst an einem Sonntag Morgen um 06:00 Uhr, werden am Strassenrand die Taxis von flinken 2er oder 3er Gruppen auf Hochglanz gereinigt, werden neue Strassen gebaut, werden Fundamente für neue Gebüude gegossen oder an bereits bestehenden Fassaden weitergearbeitet.

In Mutianyu beginnt das Leben erst, die Marktstände werden geöffnet und noch herrscht hier keine Hektik. Wir beginnen den langen Aufstieg zur eigentlichen "Chineschischen Mauer". Rund 1000 Treppentritte nur um die Mauer zu erreichen und danach weitere tausende von Treppen und Stufen, um die 3000 Meter "Chinesische Mauer" zu erkunden. Es ist kaum zu glauben, dass hier Menschen einen Verteidungskampf geführt haben sollen. Zum Teil kann man kaum gerade stehen, so steil geht es rauf resp. runter, je nach dem, welche Richtung man wählt.

Noch hat es nur vereinzelte Besucher, es ist einfach noch viel zu früh! Auch zeigt sich der Himmel noch immer von seiner bewölkten Seite. Endlich zeigt sich die Sonne, sie sucht sich den Weg, mühsam, aber stetig, durch die Wolkenwand. Und nun kommen sie auch, die Besucher ....

Wir haben bereits den ersten Endpunkt erreicht und kehren wieder zum Einstieg zurück. Von dort geht es auf die andere Seite zum zweiten Ende. Auf halben Weg erreichen wir den gemütlichen Einstieg in die Chinesische Mauer, eine Seilbahn führt die Besucher direkt auf die Mauer. Kurz ein paar Fotos und weiter geht die Reise. Irgendwie kommt mir dies bekannt vor. Doch eigentlich dachte ich, dies würden nur Japaner in Europa so handhaben ...


Hinweis: Die Vergrösserungen (1280x960) der Bilder habe ich, um mehr Komfort beim Betrachten zu gewähren, ausgelagert. Alle Bilder findet man hier unter Reise2006.China
Der Blick zur rechten Seite zeigt den Turm Nr. 1, das erste Ziel. Schade, dass die ultramega-starke Rodelbahn wegen der hohen Feuchtigkeit noch geschlossen war. Es muss wahrhaftig ein Riesenvergnügen sein, dieser Bahn seine Aufwartung zu machen!  
Der letzte Aufstieg zum Turm Nr. 1 und der Blick zurück, resp. in die nähere Umgebung, obwohl hier die Mauer für die Touristen endet, kann man auf den umliegenden Hügeln die weiteren unzähligen Kilometer dieses "Weltwunders" bewundern.  
Wir hatten Glück im Unglück, da eine der Töchter nach mehr als vier Stunden Stufen hinauf und hinuter laufen, einfach völlig am Ende war, beschlossen wir, auf halbem Weg zum Turm 20 umzukehren und mit der Seilbahn hinunter ins Tal zu fahren. Kaum unten angekommen begann der grosse Regen, der über zwei Stunden andauern würde....

Wir verlassen diesen unglaublichen Ort der Baukunst und fahren zum nächsten Ziel, der Buddha-Tempelanlage von Hongluosi ...
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