Buddha-Tempelanlage Hongluosi ... Chinareise 2006 -   Beijing (Peking)
Berichte
Willkommen ...
 - die Anreise ...
 - Tian'anmen-Platz
 - die verbotene Stadt
 - Chinesische Mauer, Mutianyu
 - Buddha-Tempel, Hongluosi
 - gemeinsames Mittagessen
 - Summer-Palace
 - Wangfujing-Dajie Bierfestival
 - Besuch in Qingdao
 - Qingdao-Mittagessen
 - Qingdao-Bierfestival
 - Freunde in Beijing
 - Karaoke
 - Wanderung
 - Soho
 - Wang Zhong Fu
 - Welcome-Party
 - Hochzeitsessen
 - Panjiayuan-Markt
 - Thanksgiving at Easyou.com
 - Beijing-Motor-Show
 - 1 Nacht in Moskau

 - mein chinesischer Name


 - Beijing im Winter


 - China zu Zweit 2006/2007



Datum: 23.7.2006

Buddha-Tempelanlage, Hongluosi ...
viel Andacht und die Möglichkeit einem der unzähligen Buddha's seinen Wunsch mitzuteilen ....

Motto: Wer viele Treppen steigt, kommt der Erleuchtung näher ...

Nachdem wir bereits den ganzen Vormittag mit Treppensteigen verbracht hatten, folgte am späteren Nachmittag nochmals ein "kleines Stufentraining".

Die grossartige Tempelanlage am südlichen Fusse des Hongluosi-Gebirges besteht seit seit der Ming-Dynastie. Seit der Shengtang-Dynastie, gefolgt von der Liao-, Jin, Yuan-, Ming- and Qing-Dynastie wird an den verschiedenen Tempeln gearbeitet, vergrössert, erhalten, resp. Zerstörtes wieder aufgebaut. (Ich habe jedoch die genaue Reihenfolge der einzelnen Dynastien vergessen und ich muss auch zugeben, dass noch ein weiteres Dutzend Dynastien nicht erwähnt sind!)

Das letzte Mal, 1992 musste der Haupttempel "Mahavira", die Halle mit den Buddha's Sakyamuni, Bhaisajyaraja und Amitabha sowie den 18 Arhats nochmals erstellt werden, nachdem dieser Tempel 1972 zerstört wurde.

Wer einem der unzähligen Buddha's seine Ehrerbietung vorgebracht hat, der macht sich anschliessend auf den Weg der Erleuchtung. 500 Stufen zum ersten Buddha-Tempel wobei die letzten 200 Stufen beinahe senkrecht hinaufführen. Nach einer kleinen Pause folgt ein schöner Steinweg zwischen einer üppigen Pflanzenweg zum nächsten Ausgangspunkt, dem Tempel der "höchsten Erleuchtung".


Hinweis: Die Vergrösserungen (1280x960) der Bilder habe ich, um mehr Komfort beim Betrachten zu gewähren, ausgelagert. Alle Bilder findet man hier unter Reise2006.China
Auch auf dieser Anlage gab es sehr viele Möglichkeiten, sich noch kurz vor die Kamera zu stellen. Besonders interessant waren natürlich die beiden Sternzeichen Schlange und der Löwe auf dem "Weg der 12 Tierkreiszeichen". Schade nur, dass weder das Schwein (die jüngste Tochter) noch der Drache (mein eigenes Sternzeichen) zu finden waren. Aber 10 von 12 Zeichen ist ja schon ganz toll.
Klar zwischen dem Ausgangspunkt und eben diesem Tempel liegen mehrere Hundert Stufen. Der Versuch, bereits beim Hinaufgehen die Stufen zu zählen ging vollends daneben. Die Hitze und vermutlich auch ein wenig der hohe Puls machten das Zählen unmöglich. Oben angekommen musste ich feststellen, dass ich der Einzige war, der ein komplett durchgeschwitztes Hemd besass. Die übrigen Personen haben mich daher auch ein wenig befremdet betrachtet (mal abgesehen von der Körpergrösse). Zu erwähnen ist auch, dass meine Gastfamilienmitglieder mir nur von weit unten zugewunken haben!

Sie drängten mich bereits wieder zurückzukommen und so machte ich mich wieder auf den Weg. Selbst beim Hinuntergehen der steilen Steintreppen musste ich mich sehr konzentrieren, um die richtige Anzahl bis zum Schluss durchzählen zu können. 761 Stufen sind es hinauf und 761 Stufen wieder zurück ...

Auch auf dieser Anlage gab es sehr viele Möglichkeiten, sich noch kurz vor die Kamera zu stellen. Besonders interessant waren natürlich die beiden Sternzeichen Schlange und der Löwe auf dem "Weg der 12 Tierkreiszeichen". Schade nur, dass weder das Schwein (die jüngste Tochter) noch der Drache (mein eigenes Sternzeichen) zu finden waren. Aber 10 von 12 Zeichen ist ja schon ganz toll.

Ach ja, der Weg von der Höhe zurück zum Ausgang konnte entweder zu Fuss oder wie ich es vorzog, mit einer rasanten Fahrt auf der Rodelbahn durchgeführt werden. Eine kleine Entschädigung für die Strapazen des Tages ...
weiter im Bericht ... Fenster schliessen