das Mittagessen ... Chinareise 2006 -   Beijing (Peking)
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Datum: 23.7.2006

ein gemeinsames Mittagessen ...
Fisch, die Spezialität des Hauses ....

Motto: es kommt mir irgendwie bekannt vor ...
Zwischen den beiden Ausflugsorten Mutianyu und Hongluosi haben wir eines jener unzähligen Restaurants besucht, dass die Strassen verziert. Und auch hier gilt, nur was noch lebt, ist wirklich frisch.

Während dem in unserem kleinen abgeschlossenen Raum lautstark und mit vielen Gesten bestellt wird, starten draussen bereits die ersten Vorbereitungen zu unserem Mittagessen. Der Fisch wird mit dem Netz aus dem Becken geholt, auf die Waage gelegt und in die Küche gebracht.

Bereits nach wenigen Minuten beginnt das Essensprozedere. Neu, für mich nur, dass eine kleine Flasche aus dem Auto geholt wird, die eine durchsichtige Flüssigkeit besitzt und von der nur mir und meinem Gastvater eingeschenkt wird. Der erste Kontakt mit Reiswein!


Hinweis: Die Vergrösserungen (1280x960) der Bilder habe ich, um mehr Komfort beim Betrachten zu gewähren, ausgelagert. Alle Bilder findet man hier unter Reise2006.China
Und schon beginnt das Essen, mehrere Platten folgen nun in einem sehr engen Zeitrahmen. Man könnte beinahe meinen Zeit ist Geld. Mittlerweile habe ich begriffen, dass in China die Begriffe, Vorspeise, Hauptspeise, Dessert als abgegrenzte Menüeinheiten einfach nicht existieren. Es wird von allem quer durch die ganze Palette gegessen. Getreu unserem Motto "im Magen kommt alles zusammen".

Der frisch und hauchdünn aufgeschnittene Fisch wird mit der japanischen "Wasabi"-Sauce und einem Mix aus Soja- und einer weiteren Sauce vermischt. Scharf, aber ausgezeichnet!
 
Die längste Zeit habe ich eigentlich auf den eigentlichen Fischgang gewartet, da ich mir nicht bewusst war, dass eben dieser hauchdünn geschnittene, auf einem Eiswasserplastiksäckchen liegende Fisch, nicht etwa Lachs oder etwas ähnliches ist, sondern bereits unser Fisch war. Denn als die Fischsuppe mit dem Kopf und dem Schwanz serviert wurde und ich höflich dankend diese Spezialität meinen Gasteltern überlassen konnte, habe auch ich es begriffen. Hier wird eben einfach alles gegessen. Und dies beinahe wortwörtlich.

Draussen zeigte sich der Himmel kurz von der besseren Seite und schon standen die nächsten Gäste am Bassinrand, um das Mittagessen mit einwenig "Petri-Heil" selbst zu fangen. Und jenen, denen es einfach zu lange dauerte, bis die völlig überfütterten Fische endlich anbeissen wollten, zeigten einfach auf einen Fisch und rasch wurde dieser mit dem Netz aus dem Wasser geholt ...
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