Summer-Palace ... Chinareise 2006 -   Beijing (Peking)
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Datum: 29.7.2006
Die "Brücke der 17 Bögen", mit 150 Metern und über 500 Stein-Löwen als Geländerverzierung, die längste Brücke in einer chinesischen Gartenanlage.

Summer-Palace ...
die chinesische Kultur dargestellt als Garten ....

Motto: einst Mänöverplatz der Marine, heute eine grossangelegte Touristenattraktion ...

Auf einem Gelände von insgesamt 2.9 km², wovon nur gerade 70'000 m² als Landfläche zur Verfügung stehen, der übrige Teil ist ein grossangelegter See, erhält der Besucher einen Einblick in die Kunst der Gärten von China. Die Meisterleistungen auf dem Gebiet der Natur in Verbindung mit Wasser, Pflanzen, Gebäuden und der Geschichte von China wurde von der UNESCO 1998 mit der Aufnahme in ihr Verzeichnis "Weltkulturgüter" bestätigt.

1750 wurde diese prächtige Anlage erbaut, das englisch-französische Bündnis zerstörte es 1860 und die Regierung der Qing Dynastie (1644-1911) begann 1886 mit dem Wiederaufbau. Bereits 1900 wurde es erneut durch die Allierten Truppen teilweise zerstört. Es wurde im Jahre 1902 mit den Instandstellungsarbeiten begonnen und diente mehreren Herrschern als Sommer-Residenz. Gleichzeitig konnten die Marinetruppen den Herrschern ihre taktischen Manöver auf dem grossen Seegelände vorführen.

Auch dieser Besuch begann mitten in der Nacht. Bereits um 05:30 Uhr standen wir auf der Strasse bereit und warteten darauf, dass die weiteren Mitglieder der Familie eintreffen würden. Da weder die einen noch die anderen genau wussten, wo nun eigentlich abgemacht wurde, standen wir während rund 30 Minuten am Strassenrand, dies kaum 50 Meter von einander entfernt (leider von mehreren Marktständen verdeckt). Zum Glück wollte ich noch etwas zum Trinken einkaufen und beim Wechseln der Strassenseite habe ich die zweite Gruppe erblickt ....


Hinweis: Die Vergrösserungen (1280x960) der Bilder habe ich, um mehr Komfort beim Betrachten zu gewähren, ausgelagert. Alle Bilder findet man hier unter Reise2006.China
Diese grossen Gefässe, die man in allen Anlagen findet, dienten während den vergangenen Zeiten als Wasserbehälter zum Löschen von Feuersbrünsten und im Winter wurden sie mit kleinen Feuern im Betonsockel vor dem Einfrieren geschützt.
Wie überall in und um Beijing wird auch hier fleissig gearbeitet. Es wird an sämtlichen wichtigen Anlagen renoviert, verbessert oder einfach sonst verändert, um sich für "Beijing 2008", die Olympischen Sommerspiele, von der besten Seite zeigen zu können.
Frühmorgens ist die Welt noch in Ordnung, kaum Menschen, ausser die unzähligen "älteren Leute", die bereits um 05:00 Uhr mit ihren Tai-Chi Übungen an den verschiedensten Plätzen in der Stadt beginnen. Oder aber eine Gruppe von Menschen unterschiedlichstem Alter, die sich mit einem Schläger und einem Ball geschickt zur Musik und zu den Anordnungen eines Vorsprechers bewegen. Ganz anders jene Paare, die just auf der gegenüberliegenden Seite zu den vertrauten Klängen von Tangomusik tanzen. Und auch hier gleicht das Bild unserer Zivilisation, zuwenig Männer die das Tanzbein schwingen, daher tanzen eben zwei Frauen miteinander.
In der "absoluten Touristenfalle" bewegen sich die beiden Männer geschickt auf dem schmalen Pfad und erinnern die Besitzer der Marktstände, langsam aber sicher das Tageswerk zu beginnen.

Die Kunst mit fünf kleinen Schabern und mehreren Farbbehältern künstlerische Darstellungen des Namens aufs Papier zu bringen, ist bewundernswert. Der Preis für das Geschick der Damen dafür um das Vielfache höher, als an anderen Orten auf dem Gelände.
Als wir die Anlage, nach einer Fahrt über den See und dem Überqueren der "Brücke der 17 Bögen" verlassen, herrscht hier die grosse Völkerwanderung. Einzig die grossen Fabeltiere aus Stein, die das Geschick der Steinhauer aus jener Zeit dokumentieren, haben keine Miene verzogen und behalten ihren starren Blick.
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