Wangfujing-Dajie Bierfestival ... Chinareise 2006 -   Beijing (Peking)
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Datum: 3.8.2006

"Bierfestival" in der Wangfujing-Dajie ...
nicht zu vergleichen mit dem Münchner-Oktoberfest ....

Motto: wer zuviel trinkt, leidet am nächsten Tag ...

Wieder einmal ging es am Abend hinaus in die Stadt, erst ein gemeinsames Nachtessen mit Freunden und auch dieses Mal mit völlig neuen Erfahrungen.

Man sitzt so gemütlich am Tisch, isst von den wunderbaren Speisen und plötzlich hat man das Gefühl mitten in der "Kloake" zu stehen. Gut, es ist bekannt, dass sich die Leute, egal wo auch immer, ihren persönlichen Gefühlen und Bedürfnissen ohne Scham entledigen, doch dieser Geruch war absolut die Härte.

Der Gestank kam immer näher und schliesslich wurde er auf unserem Tisch serviert! Eine wahre Delikatesse, aber selbst für viele der Chinesen mit einem Nasenrümpfen gutiert. Die genaue Bezeichnung lautet, gebratener Tofu. Gegessen wird er mit einer roten scharfen Sauce. Oh ja, selbstverständlich habe ich davon probiert. Und wenn man durch den Mund atmet und die Nase verschliesst, schmeckt es kaum nach etwas, doch eben nur in dieser kurzen Zeitspanne!

Zum Glück wurden die vier Kekse rasch 'vernichtet' und zum Glück folgte anschliessend eine Runde Bier, die mit dem Schweizer Sackmesser geöffnet werden konnte. Also auch diesen kulinarischen Ausflug in die chinesische Küche habe ich überlebt.

Später besuchten wir das grosse "Bierfestival". Gross nicht, spektakulär überhaupt nicht, einzig, dass überall Offenbier angeboten wird. Endlich auch mal aus einem grossen Glas Bier trinken, nicht immer nur die kleinen Schüsselchen! Und wie es sich gehört, musste mein Gastvater am nächsten Tag für diese Sünden büssen. Es dauerte einen ganzen Tag, bis er wieder mit mir reden konnte ...

Hinweis: Die Vergrösserungen (1280x960) der Bilder habe ich, um mehr Komfort beim Betrachten zu gewähren, ausgelagert. Alle Bilder findet man hier unter Reise2006.China
Es ist keine Seltenheit, dass man Gäste beobachten kann, die sich kurz das Tshirt bis unter die Arme hochziehen oder aber man rollt sich die beiden Hosenbeine bis zu den Oberschenkeln hinauf, um einwenig Kühle zu spüren. Andere Länder, andere Sitten ....


Typisch Touristen, müssen sich von den Chinesen für jegliche Fotoshootings ablichten lassen!



PS:
Tage später habe ich im Fernsehen (englischer Sender) auch die Zubereitung für die "Stinkbomben" gesehen. Kein schöner Anblick. Auch habe ich von einem der Lehrer erfahren, dass diese Zubreitung nur in den wenigsten Fällen unter derart "sauberen" Verhältnissen stattfindet! Mehr möchte ich dazu auch gar nicht sagen ....
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